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                                  Meldungen der letzten 2 Monate aus :                         

WUPPERTAL / SOLINGEN / WERMELSKIRCHEN / BURSCHEID /

RADEVORMWALD

Immer diese Traktoren
Beim Einfahren von einem Feldweg auf die Kreisstraße 9 in Höhe der 3. Uelfe ist am Dienstagabend des 4. August 2020 ein Traktor mit einem BMW zusammengestoßen, der auf der Kreisstraße 9 in Richtung Wellringrade unterwegs war. Gegen 21 Uhr wollte der 20-jähriger Traktorfahrer aus Radevormwald von dem Feldweg nach links auf die K 9 abbiegen. Durch den Kurvenverlauf an der Unfallstelle war die Sicht des Traktorfahrers in Richtung Radevormwald eingeschränkt. Als er mit dem Abbiegemanöver begonnen hatte, kam es zum Zusammenstoß mit einem in Richtung Wellringrade fahrenden BMW eines 21-jährigen Radevormwalders, der trotz einer Vollbremsung eine Kollision mit dem an der Front des Traktors montierten Mähwerks nicht mehr verhindern konnte. Während der 21-Jährige den Unfall mit leichten Verletzungen überstand, mussten seine beiden Mitfahrer, eine 17-Jährige und ein 23-Jähriger aus Radevormwald, mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme war die Kreisstraße für etwa 90 Minuten gesperrt.

Solingen

Mutter tötet 5 Kinder

In der Hasselstraße wurden am Donnerstag,den 03.09.2020,
gegen 14 Uhr, in einer Wohnung fünf tote Kinder aufgefunden. Die Polizei erreichte ein Notruf der Großmutter, die in Mönchengladbach wohnt und mit ihrer Tochter kurz zuvor in Kontakt stand.
Nach ersten Erkenntnissen richtet sich der Tatverdacht gegen die 27-jährige Mutter der Kinder. Diese war bei Eintreffen der Polizei nicht in der Wohnung vor Ort. Sie warf sich um 13:47 Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof vor einen Zug und wird schwer verletzt im Krankenhaus behandelt. Sie hat es überlebt.
Bei den getöteten Kindern handelt es sich um drei Mädchen im Alter von 18 Monaten, zwei und drei Jahren sowie zwei Jungen im Alter von sechs und acht Jahren. Die Todesursache wurde im Rahmen der Ermittlungen und einer Obduktion geklärt.Die Kinder sind betäubt und danach erwürgt worden.Hintergrund waren Streitigkeiten mit dem Vater von 4 leiblichen Kindern und Überforderung.
Ein weiterer Sohn (11) war gemeinsam mit der Mutter bis zum
Düsseldorfer Hauptbahnhof gefahren und von dort alleine weiter zu seiner Großmutter nach Mönchengladbach. Er befindet sich im sicheren Familienumfeld.
Die Polizei war mit mehr als 40 Beamten vor Ort. Gegen die Frau wurde Haftbefehl wegen Mordverdacht erlassen.

WUPPERTAL

JOBCENTER WEGEN AUSFLIPPER EVAKUIERT

Am Donnerstag,den 20.08.2020,informierte gegen 15.06 Uhr, eine Mitarbeiterin des Jobcenters Wuppertal (Winklerstraße) die Leitstelle der Polizei über einen Randalierer, der Anwesende mit Tritten und Schlägen bedrohte und zudem den Brandmeldealarm auslöste. Während das Jobcenter infolge des Alarms evakuiert wurde, sicherten starke Polizeikräfte das Gebäude und fahndeten nach dem Täter, einem polizeilich bekannten 37-jährigen Wuppertaler. Ermittlungen und Hinweise ergaben, dass sich der Flüchtige inzwischen vom Jobcenter entfernt hatte, sich an seiner Wohnanschrift aufhielt und mit einem Messer bewaffnete. Da der Beschuldigte bei seiner Festnahme Widerstand leistete, mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen. Der 37-jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde zum Zweck der weiteren Ermittlungen in das Polizeipräsidium verbracht. Die Ermittlungen zum Hintergrund dauern an.
Sämliche Termine platzten und die Kunden waren sauer.
 

Polizei blamiert illegale Shisha - Barbetreiber mit einem Lüftungskommando der Feuerwehr

Am Samstagabend des 15.08.2020 führten im Rahmen eines
behördenübergreifenden Sondereinsatzes ca. 150 Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen Kontrollen von insgesamt neun Shisha-Bars in Wuppertal durch. Unterstützt wurde die Polizei hierbei von dem Ordnungsamt der Stadt Wuppertal, dem Zoll, der Steuerfahndung und der Lebensmittelkontrolle. Im Fokus standen insbesondere Shisha-Bars, in denen bereits bei vorangegangenen Einsätzen verschiedene Verstöße festgestellt wurden. Flankiert wurde der Einsatz von Verkehrskontrollen an größeren Ein-und Ausfahrtstraßen der Elberfelder Innenstadt.
Eine Shisha-Bar an der Berliner Straße wurde trotz vorheriger
Nutzungsuntersagung illegal weiterbetrieben. Hier stellte das Ordnungsamt erheblich überhöhte CO-Messwerte fest, so dass die Feuerwehr Wuppertal anrücken und das Gebäude lüften musste,was mit grossem Aufsehen und einer beabsichtigten Peinlichkeit verbunden war. In acht von neun
Shisha-Bars wurde unverzollter Tabak festgestellt bzw. konsumiert und gegen die Abgabenordnung oder Hygienevorschriften verstoßen. Gegen
die Betreiber werden Straf- oder Bußgeldverfahren eingeleitet.
Darüber hinaus konnten mehrere Behältnisse mit unverzolltem Tabak,teilweise in Verstecken, aufgefunden und seitens des Zolls
sichergestellt werden. Hierzu dauern die Ermittlungen an. Zwei
Personen, die wegen illegalem Aufenthalt mit Haftbefehl gesucht
wurden, konnten infolge der Kontrollen festgenommen werden.
Die Bekämpfung der Clan-Kriminalität zählt zu den strategischen
Schwerpunkten des Polizeipräsidiums Wuppertal. Auch zukünftig wird die Polizei im bergischen Städtedreieck die Clanstrukturen im Visier
haben.

Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Wuppertal werden seit dem 24.07.20 rund 230 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des
Subventionsbetruges bei der Beantragung der sogenannten
Corona-Soforthilfe geführt. Gegen die Beschuldigten besteht der
Verdacht, gegenüber der Bezirksregierung Düsseldorf unrichtige
Angaben gemacht und dadurch die Auszahlung der Fördermittel
erschlichen zu haben.
Im Zuge dieser Verfahren vollstreckten Beamte der Kriminalpolizei Wuppertal in den frühen Morgenstunden des 23.07.2020 zuvor von der Staatsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Wuppertal erwirkte
Durchsuchungsbeschlüsse und durchsuchten achtzehn Wohnungen auf Wuppertaler Stadtgebiet. Unterstützt wurden sie durch Polizisten der Bereitschaftspolizei und zwei Diensthundeführer.
Neben Datenträgern und Mobiltelefonen entdeckten die Polizisten bei einem der Verdächtigen bei einer in Elberfeld durchgeführten Durchsuchung einer Wohnung eine scharfe Schusswaffe, für die der
Wohnungsinhaber keinen Berechtigungsnachweis vorweisen konnte. Den 56-jährigen Mann erwarten damit auch Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Die Ermittlungen und die Auswertung der Beweismittel dauern an.

Verfolgungsjagd auf der A46 endete in Wuppertal


Trotz eines Fluchtversuchs konnten Zivilfahnder der Autobahnpolizei Düsseldorf einen 21-jährigen Mann vorläufig festnehmen. Er war ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Außerdem besteht der Verdacht des Drogenkonsums.
Den Zivilfahndern fiel in der Nacht zu Dienstag,den 14.07.20 auf der A 46 bei Neuss-Uedesheim ein VW Golf mit französischem Kennzeichen auf.
Nachdem die Polizisten dem 21-jährigen Fahrer deutliche
Anhaltezeichen gaben, beschleunigte er und fuhr in Richtung Wuppertal fort. Bei Haan-Ost verließ er die Autobahn, durchbrach in Haan Stahlrohrpoller und kam schließlich auf dem Wuppertaler Stadtgebiet in einer Baustelle zum Stehen. Da das Auto nicht mehr fahrbereit war,flüchtete der 21-Jährige gemeinsam mit seinem 28-jährigen Beifahrer zu Fuß, konnte aber von den Polizisten gestellt werden. Im Fahrzeug
fanden Beamte geringe Mengen Amphetamin und Marihuana.
Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahrer ohne Fahrerlaubnis fuhr und das Auto nicht zugelassen war. Zusätzlich ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Drogen. Die beiden deutschen Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen und eine Blutprobe entnommen.

WERMELSKIRCHEN

FOTOS VON AUTODIEBEN

Am 07.07.2020 wurde zwischen 01.30 und 4 Uhr im Lilienweg in Bergisch Gladbach-Refrath der BMW mit dem Kennzeichen GL-XP 40 entwendet.
Die beiden Täter fuhren mit dem Wagen nach Wermelskirchen. Dort rasten sie gegen 04.20 Uhr über die Dellmannstrasse einmal Richtung Bergisch - Born und wieder zurück Richtung Tente. Dabei wurden sie zweimal von der Geschwindigkeitsmessstelle erfasst.
Unmittelbar nach der zweiten Durchfahrt verunfallte das Fahrzeug am Kreisverkehr in der Stadtmitte von Wermelskirchen, woraufhin die beiden Täter unerkannt von der Unfallstelle flüchteten.
Die Polizei Rhein Berg sucht nun nach richterlicher Anordnung im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung mit den Aufnahmen nach Hinweisen zu den zwei Tätern.
 

Wem gehört die Kasse ?

In einem Waldstück bei Markusmühle, in Wermelskirchen-Dabringhausen, wurde am 04.September von einem Finder eine Registrierkasse gefunden. Zwei Geldscheine und ein paar Cent-Münzen lagen in der Nähe der Fundsache und in der Kasse befand sich ein kleiner cremefarbener Gebetsbeutel.
Die Tasten der Kasse sind mit Beschriftungen versehen, die dafür sprechen, dass die Kasse in einem Geschäft, insbesondere einem Kiosk oder einer Bäckerei, verwendet wurde. Auf den Tasten steht zum Beispiel "Torten", "belegte Brötchen", "Waffel", "Frühstück", "Eier" und "Zeitungen".
Spuren brachialer Gewalt sind an der Kasse nicht festzustellen. Dennoch besteht der Verdacht, dass die Kasse möglicherweise aus einem Einbruch stammt.
Die bisherigen Ermittlungen sind ohne Ergebnis verlaufen. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen, um den Eigentümer der Kasse ausfindig zu machen. Bei Hinweisen wenden Sie sich bitte unter Tel. 02202 205-0 an die Polizei.

           Er haute sich auf das nackte Gesäß

Ein 24-jähriger Leichlinger durfte sich am frühen Donnerstagmorgen des 27.08.20 einige Stunden in einer Zelle abkühlen.

Der junge Mann fiel zunächst kurz nach Mitternacht in Wermelskirchen in einer Gaststätte auf der Telegrafenstrasse auf. Dort betrat er den Schankraum und begann ohne Grund einen Streit mit einem 39-Jährigen. Er zog ihm den Stuhl weg und trat ihn nach dem Sturz vor das Schienbein.
Als die Polizei eintraf, schwankte seine Stimmungslage. Da er weitere Körperverletzungen androhte, brachte man ihn ins Gewahrsam nach Burscheid. Dort räumte er den Konsum von Drogen und Alkohol ein. Bei einem Vortest pustete er knapp zwei Promille. Bei seinen persönlichen Sachen konnte eine kleine Menge Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.
Bei der anschließenden Durchsuchung in der Zelle beleidigte er den Beamten mit Worten wie "Hurensohn" und "Schwuchtel". Dabei schlug er sich provozierend auf das nackte Gesäß. Nach einigen Stunden der Abkühlung konnte er seinen Heimweg antreten.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

BURSCHEID

In der Nacht auf Donnerstag,den 30.07.20 versuchte ein 18-jähriger Radfahrer aus Burscheid, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Der Mann war gegen 01.15 Uhr auf der Straße Kaltenherberg auf dem entgegengesetzten Radweg unterwegs und wollte in die Höhestraße abbiegen. Als er die Beamten bemerkte, stoppe er mit seinem Rad, drehte sich um und entfernte sich zügig von der Kontrollstelle weg in Richtung Löh. Die Beamten fuhren dem Mann auf gleicher Höhe mit Blaulicht nach und forderten ihn mehrfach per Lautsprecher auf, stehen zu bleiben. Doch der Burscheider gab lieber Gas und fuhr mit hoher Geschwindigkeit weiter. Mehrmalige Versuche, den jungen Mann an seiner Weiterfahrt zu stoppen, scheiterten. Schließlich beendeten die Beamten die Flucht durch den Einsatz von Pfefferspray. Um einen weiteren Fluchtversuch zu verhindern, klickten die Handschellen. Der Grund für die Flucht: Der 18-Jährige hatte Stunden zuvor einen Joint geraucht und deshalb "Panik" vor der Polizei gehabt.

                          NRW                                   

FRECHEN

Wenn Tankstellenpartys ausarten,passiert folgendes :
Ein 43 Jahre alter Mann ist auf einem Tankstellengelände in Frechen bei Köln durch einen Schuss tödlich verletzt worden. Nach Polizeiangaben vom Montag,den 07.09.2020  war der Tat ein Streit zwischen zwei Männergruppen vorausgegangen. In dessen Verlauf zog ein Mann am Montagabend eine Waffe und schoss. Der getroffene 43-Jährige wurde von Verwandten in ein Krankenhaus gefahren, wo er trotz einer Notoperation seinen schweren Verletzungen erlag.
Noch in der Nähe der Tankstelle nahm die Polizei einen 27 Jahre alten Verdächtigen fest. Er war der Einzige, der nach dem Streit zu Fuß und nicht im Auto geflüchtet war. Ob der 27-Jährige auch den Schuss abgefeuert habe, sei Gegenstand der Ermittlungen der eingerichteten Mordkommission, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. Zum Hintergrund und zur Motivlage könne man noch nichts sagen.
Am Dienstagabend habe sich der Tatverdacht gegen einen weiteren Mann erhärtet. „Ein Spezialeinsatzkommando nahm den 23-Jährigen am Nachmittag widerstandslos in seiner Wohnung in Köln-Bocklemünd fest“, hieß es. Weitere Details zur Festnahme wurden nicht genannt.

MÜHLHEIM a.d.Ruhr

In Mülheim an der Ruhr ist es am Freitagabend des 04.09.20 zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Auf einem Parkplatz hatten sich rund 600 Autofans versammelt und verstießen in großer Zahl gegen das Infektionsschutzgesetz. Es habe sich vor allem um junge Menschen gehandelt, sagte ein Sprecher der Polizei. Hinweise darauf, dass es sich um ein Treffen der Tuning-Szene gehandelt habe, gebe es aber nicht.Laut Mitteilung der Polizei hatten sich etwa 600 „Autofans“ mit ungefähr 300 Pkw auf einem Parkplatz eines Gewerbegebietes am Heifeskamp im Mülheimer Ortsteil Dümpten versammelt. Verabredet hatten sie sich demnach in sozialen Netzwerken und waren aus dem gesamten Ruhrgebiet und dem Rheinland angereist. Der Parkplatz liegt direkt neben der A40. Bisher hat es solche Treffen dort aber nicht gegeben.
Passanten beobachteten das Treffen und informierten die Polizei, da offenbar massiv gegen das Infektionsgesetz verstoßen wurde. Beim Eintreffen der Beamten hätten diese tatsächlich eine Vielzahl von Personen festgestellt, die nah beieinander standen, den vorgeschriebenen Mindestabstand nicht einhielten, keinen Mund-Nasenschutz trugen und somit in großer Anzahl gegen das Infektionsgesetz verstießen.
Anschließend stellten die Beamten die Personalien der Beschuldigten fest und dokumentierten die Gesetzesverstöße auch durch Videoaufzeichnungen. Dabei halfen laut Mitteilung auch Polizeikräfte aus anderen Inspektionen und der Bereitschaftspolizeihundertschaft. Die Polizei erwartet nun, dass nach Auswertung der Videoaufnahmen noch eine große Anzahl von Ordnungswidrigkeitenanzeigen vorgelegt wird.
Allen angetroffenen Personen sei ein Platzverweis erteilt worden, dem diese widerstandslos nachgekommen seien und die Örtlichkeit verlassen hätten.
 

AACHEN :

Beim Versuch, mit dem E-Bike aus einem Kaufhaus zu flüchten, ist in Aachen ein Ladendieb (27) in einem Glasregal gelandet. Wie die Polizei am Freitag,den 28.08.20 berichtete, hatte der Mann am Vortag das E-Bike mit in die Parfümerieabteilung genommen und sich an der Diebstahlsicherung einer Duftflasche zu schaffen gemacht. Als der Ladendetektiv ihn ansprach, sprang der 27-Jährige auf das E-Bike und fuhr los. "Die Flucht endete in einem Glasregal, welches völlig zerstört wurde", so die Polizei. In den Taschen des Verdächtigen fanden die Beamten Scheck- und Kreditkarten mit unterschiedlichen Namen. Sie wurden,wie auch das Fahrrad, beschlagnahmt. Der Mann wurde festgenommen.

BAD SALZUFLEN :

RUTSCHBAHN AUF DEM HAUSDACH

Verrückter Einsatz der Feuerwehr – weil eine junge Frau das Gewitter fotografieren wollte
Die Feuerwehr aus Bad Salzuflen bei Bielefeld musste in der Nacht zu Freitag,den 14. August.2020 zu einem kuriosen Einsatz anrücken. Eine junge Frau musste von einem Dach gerettet werden, nachdem sie ein Gewitter fotografieren wollte.Dabei fing es eigentlich harmlos an : Als das von vielen in NRW ersehnte Gewitter am Freitag im vollen Gange war, beobachtete eine 26-Jährige in Bad Salzuflen das Wetter-Phänomen. Kurzerhand entschloss sie sich, die Blitze mit ihrer Handy-Kamera festzuhalten.
Allerdings rutschte ihr das Smartphone dabei aus der Hand und landete unglücklich etwa vier Meter tiefer auf einem Dachvorsprung des Wohnhauses der jungen Frau. Wie die Pressestelle der Feuerwehr berichtet, soll sie ihren Mut zusammen genommen haben und aus dem Fenster geklettert sein, um das Handy zu sichern.Bei der waghalsigen Aktion rutschte die Frau aus Bad Salzuflen über die Dachfläche bis zum Vorsprung herunter. Tatsächlich ist es ihr dabei gelungen, das unbeschädigte Smartphone zu sichern. Allerdings stand direkt die nächste Herausforderung für die 26-Jährige an.Irgendwie musste sie ja wieder in ihre Wohnung kommen.Doch das war in ihrer Situation offenbar leichter gesagt, als getan. In ihrer Not soll sie bei Blitz und Gewitter zuerst ihren Lebensgefährten via Handy um Hilfe gebeten haben. Doch dieser musste schnell feststellen, dass er der 26-Jährigen hier nicht weiterhelfen konnte.Gegen 1.15 Uhr nachts wählte die Frau aus NRW schließlich den Notruf der Feuerwehr,die sie von ihrer misslichen Lage befreien sollte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten mit einer Drehleiter an und konnten die bereits unterkühlte, aber unverletzte Frau innerhalb kurzer Zeit bergen.Die 26-Jährige soll etwa eineinhalb Stunden bei Blitz und Gewitter auf dem Dachvorsprung ihres Wohnhauses verbracht haben. Durch das starke Unwetter wurde sie aber zum Glück nicht verletzt.Die Feuerwehr rät dringend davon ab, die Aktion nachzumachen.Dächer sind bei Regen rutschig und besser nicht zu betreten.

DÜSSELDORF :

Neuer Bussgeldkatalog gilt nicht mehr !!!!

Neue und laufende Bußgeldverfahren sollen nach der Rechtslage vor dem 28. April 2020 – also der alten Straßenverkehrsordnung – behandelt werden. Einen entsprechenden Erlass gibt es nun vom Düsseldorfer Innenministerium.

Der umstrittene neue Bußgeldkatalog soll auch in Nordrhein-Westfalen vorerst nicht mehr angewendet werden. Das Düsseldorfer Innenministerium hat einen entsprechenden Erlass an die Bußgeldstellen und Polizeibehörden gesandt. Das Ministerium betonte aber, dass es selbst den Bußgeldkatalog nicht zurück nimmt - sondern die Behörden in dem Erlass nur über die neue Linie des Bundesverkehrsministeriums informiert.

Neue und laufende Bußgeldverfahren sollen nach der Rechtslage vor dem 28. April 2020 – also der alten Straßenverkehrsordnung – behandelt werden. Zum Umgang mit bereits bestandskräftigen Bescheiden werde sich das Bundesverkehrsministerium nach Abstimmung mit dem Bundesinnenministerium äußern.

Der Hintergrund der komplizierten Anweisung an die Behörden: Die Straßenverkehrsordnung ist Sache des Bundes. Der wiederum hatte die Länder aufgefordert, ab sofort den alten Bußgeldkatalog wieder anzuwenden. Eine einheitliche Linie fand man dabei nicht, wodurch am Freitag außer NRW auch andere einzelne Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Sachsen bekanntgaben, zum alten Bußgeldkatalog zurückzukehren. 05.07.2020