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                                  Meldungen der letzten 2 Monate aus :                         

WUPPERTAL / SOLINGEN / WERMELSKIRCHEN / BURSCHEID /

RADEVORMWALD

Handwerker suchen Schwarzarbeit

Gleich mehrere Fälle von unseriösen Handwerkern wurden der Polizei und dem Ordnungsamt in den vergangenen Tagen aus Radevormwald gemeldet.
In den gemeldeten Fällen suchten angebliche Dachdecker eigenständig verschiedene Hauseigentümer auf und boten ihre Arbeit an. In zumindest einem Fall in Dahlhausen boten sie an, ein Dach zu reparieren. Der Hauseigentümer, selber Ingenieur, schickte die Betrüger sofort von seinem Grundstück, da sein Dach in keinster Weise renovierungsbedürftig war. In einem Fall in der Innenstadt ließen sich die Hauseigentümer täuschen. Sie beauftragten die angeblichen Dachdecker, die Regenrinnen, Fallrohre und den Schiefer auszutauschen. Es stellte sich heraus, dass die angeblichen Dachdecker keine Gewerbeanmeldung hatten und die Arbeiten nicht fachgerecht ausgeführt wurden. Dafür verlangten sie jedoch eine überhöhte Bezahlung.
Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um nicht legale Handwerkerleistungen von Personen ohne Gewerbeanmeldung. Werden diese Personen tätig, handelt es sich um Schwarzarbeit, deren Beauftragung auch bereits bußgeldbewährt ist. Die Täter nutzen Fahrzeuge, mit meist auswärtigen Kennzeichen, die durch die Aufschrift z.B. eines Dachdeckerbetriebes, seriös wirken sollen. Suchen Sie selber einen Handwerker eines seriösen Unternehmens.22.11.2020

Da knallten die Sekt - Flaschen

An Freitag,den 30.10.20 ist um 10.30 Uhr ein Ladendieb vom Angestellten eines Supermarktes in der Kaiserstrasse in Radevormwald auf frischer Tat ertappt und verfolgt worden.
Der Dieb rannte mit zwei gestohlenen Sektflaschen aus dem Geschäft und wurde vom Angestellten verfolgt. Um den Verfolger abzuschütteln, warf der Dieb mit einer Flasche nach ihm und verfehlte ihn dabei nur knapp. Aufgrund einer guten Personenbeschreibung konnten Polizisten den Täter wenig später an einer Bushaltestelle antreffen.
Der 32-jährige Hückeswagener zeigte sich verbal aggressiv und spuckte mehrfach in Richtung der Polizisten. Er musste mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt werden. In der Polizeiwache wurde dann seine Identität festgestellt.
Zwischenzeitlich wurde eine weitere Anzeige wegen Diebstahls gegen ihn erstattet, da er sich in einem weiteren Geschäft bereichert hatte.
Gegen den Mann wurden zwei Strafanzeigen geschrieben, unter anderem wegen Räuberischen Diebstahls sowie Beleidigung.
Da er aktuell durch einen Gerichtsbeschluss in einer psychiatrischen Klinik untergebracht ist, wurde er mit einem Krankentransportwagen dorthin zurück gebracht und durch die Polizei begleitet.

Solingen

Für Verfolger gibt es einmal extra Pistole

Ein männlicher Einzeltäter überfiel am Mittwoch,den 25.11.2020, gegen 15.15 Uhr einen Discountmarkt auf der Weyerstraße in Solingen.
Der Mann überreichte der Kassiererin einen Zettel, mit der
Aufforderung ihm Geld aus der Kasse auszuhändigen. Nach der erfüllten Forderung flüchtete der Täter in Richtung Lenbachstraße. Ein Mitarbeiter des Marktes und ein Kunde nahmen die Verfolgung auf und stellten den Flüchtigen im Bereich Lenbachstraße. Mit gezogener Schusswaffe bedrohte der Räuber den Mitarbeiter, woraufhin sich beide
Verfolger zurückzogen. Der Täter setzte seine Flucht über nahegelegen Garagendächer in Richtung Weyerstraße fort.Eine polizeiliche Fahndung blieb bislang ohne Erfolg. Der Täter war
etwa 20 bis 25 Jahre alt, 175 Zentimeter groß und von schlanker
Statur. Er hatte kurze dunkelblonde Haare und blaue Augen. Die Zeugen beschrieben seine Bekleidung als schwarze Daunen- oder Softshelljacke und dunkle Hose. Er führte einen schwarzen Beutel mit sich.

Summ,summ,summ,Auto fliegt herum !!!

Am Donnerstag,den 08.10.2020 kam es auf der Mangenberger Straße in Solingen um 05.17 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr.
Ein 33-Jähriger fuhr mit seinem Ford in Richtung Aufderhöhe als eine Biene an seinem geöffneten Autofenster vorbeiflog. Der Solinger erschrak und versuchte das Fenster zu schließen. Dabei kam er von seiner Fahrbahn ab und krachte frontal mit dem VW eines 71-Jährigen zusammen. Der Senior verletzte sich bei dem Unfall schwer und musste zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Der 33-Jährige verletzte sich leicht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von circa 14.000 Euro.

WUPPERTAL

Autofahrerin führte Polizisten zu den Drogen
Bei einer Verkehrskontrolle auf der Heckinghauser Straße in Wuppertal hielten am Donnerstag,den 12.11.2020,um 10.30 Uhr Polizeibeamte das Fahrzeug einer 34-Jährigen an. Die Polizisten hatten schnell den Verdacht,
dass die Wuppertalerin unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte.
Da sie keinerlei Ausweispapiere mit sich führte, begleiteten sie die Beamten zur Wohnung ihres Freundes an der Ottostraße, wo Einsicht in die Papiere genommen werden sollte. Schon im Hausflur stieg den Polizisten ein verdächtiger Geruch in die Nase, der offensichtlich
aus der Wohnung des 34-jährigen Freundes kam. Nach dem Betreten der Wohnung konnte der Ursprung des Geruchs festgestellt werden. Es handelte sich um eine größere Menge Marihuana.
Nach Vortrag des Sachverhaltes entschied die zuständige
Eilstaatsanwältin die Wohnung nach weiteren Beweismitteln zu
durchsuchen. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung konnten neben leeren Blumentöpfen, welche augenscheinlich zum Anbau von Marihuana genutzt wurden, ein mit einem Lüfter ausgestatteter Schrank gefunden werden, in dem Marihuana zum Trocknen gelagert wurde.
Das Fachkommissariat hat die weiterführenden Ermittlungen aufgenommen und die Beweismittel sichergestellt.

WERMELSKIRCHEN

Die Preyersmühle musste gesperrt werden

Am Freitagmittag,des 06.11.20.ist es um 12.25 Uhr in der Ortschaft Preyersmühle in Wermelskirchen zu einem Verkehrsunfall an der Einmündung zur Eschbachtalstrasse gekommen.
Ein 25-jähriger Remscheider fuhr auf der Eschbachtalstrasse durch bis zur Preyersmühle und bog mit seinem VW nach links in die L 409 in Richtung Wermelskirchen ein.
Dabei missachtete er die Vorfahrt eines 79-jährigen Opelfahrers aus Remscheid, der auf der L 409 in Richtung Remscheid unterwegs war.
Bei dem Zusammenstoß der beiden Pkw wurde der Unfallverursacher verletzt und sein VW kam erst im abschüssigen Straßengraben zum Stillstand. Sowohl der Fahrer- als auch der Beifahrerairbag im VW haben bei dem Aufprall ausgelöst. Der Verletzte kam zur stationären Beobachtung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Opel blieb unverletzt. An den beiden Pkws ist ein Sachschaden von insgesamt circa 10.000 Euro entstanden. Beide wurden anschließend abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße gesperrt werden.

BUSFAHRER AUSGETRICKST

Ein Busfahrer hat einen Dieb verfolgt und wurde von dem Flüchtenden mit Fäusten geschlagen.

Ein Busfahrer der Linie 260 wollte am Montag,den 12.10.20 gegen 17.30 Uhr ein Pärchen nach Fahrscheinen kontrollieren, das am Hintereingang eingestiegen war. Daraufhin stiegen beide schnellsten wieder aus. Während der Busfahrer noch im hinteren Fahrzeug war, stieg der 28-Jährige vorne ein und griff in die Kasse. Der Busfahrer versuchte den Täter auf der Flucht festzuhalten, wurde aber sofort mit Fäusten attackiert.
Die Verfolgung und die Rangelei wurden von Zeugen beobachtet, die die weitere Verfolgung des Täters aufnahmen. Am Gelände der Schwanenschule konnte das Pärchen wieder angetroffen werden. Doch der Täter flüchtete erneut, während seine Freundin auf die Polizei wartete.
Zurzeit ist der 28-jährige Täter, der ohne festen Wohnsitz ist, weiterhin flüchtig.
Zeugen, die Hinweise zu seinem Aufenthalt geben können, wenden sich bitte an die Polizei unter der Telefonnummer            02202 205-0.

BURSCHEID

EIN LÜGENBARON SAH DUMM AUS DER WÄSCHE

In der Nacht auf Freitag,den 23.10.20 flüchtete ein 18-jähriger Burscheider gegen 02.50 Uhr mit seinem Audi A4 auf der Straße Kuckenberg vor einer Polizeikontrolle. Dabei fuhr er statt der erlaubten 50 km/h, geschätzte 100 km/h. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, mussten diese jedoch aus Sicherheitsgründen nach kurzer Zeit wieder abbrechen. Durch eine sofort eingeleitete Fahndung konnte der Raser circa 30 Minuten später von einer anderen Streifenwagenbesatzung auf Höhe der Industriestraße gestoppt werden. Der 18-Jährige behauptete, er habe die Polizei zwar gesehen, aber gedacht, dass er nicht kontrolliert werden würde. Er hätte sich zudem stets an die vorgeschriebene Geschwindigkeit gehalten.
Nachdem die beiden Polizeibeamten sich innerlich über die Lügerei des jungen,naiven Boy kaputtgelacht hatten, beschlagnahmten sie das Auto und den Führerschein. Auf den polizeibekannten Burscheider kommt nun eine weitere Anzeige wegen verbotenem Kfz-Rennen zu. Dieser Tatbestand ist bereits erfüllt, wenn sich ein Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen.

                          NRW                                   

Neue Quarantäne-Regeln ab 09.11.20

Für Reisende aus einem Corona-Risikogebiet im Ausland gelten in NRW ab Montag,den 09.11.20 neue Quarantäne-Regeln. Demnach müssen die Reisenden mit einigen Ausnahmen künftig zehn Tage lang in Quarantäne und nicht mehr 14 Tage. Die Regel gilt unter bestimmten Bedingungen allerdings nicht für Reisende, die ein höchstens 48 Stunden altes, negatives Testergebnis vorlegen können. Diese Ausnahmen sind laut Verordnung etwa für Besuche enger Verwandter, Urlaubsrückkehrer oder Teilnehmer an Sportveranstaltungen möglich. Mit der neuen Einreiseverordnung setze das Land Nordrhein-Westfalen die Muster-Quarantäneverordnung des Bundes in Landesrecht um, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Samstag mit.
Wer nicht unter die Ausnahmeregeln fällt, kann sich künftig nicht mehr unmittelbar nach Einreise "frei testen". Frühestens ab dem fünften Tag nach Einreise könne nun ein Test durchgeführt werden. Im Fall eines negativen Ergebnisses werde damit die Quarantäne beendet. "Die Testung ist für die Betroffenen kostenlos und wird über den Gesundheitsfonds abgerechnet", hieß es weiter.
Die fünftägige Frist sorgt laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) für mehr Sicherheit bei der Feststellung einer möglichen Infektion. "Zum anderen hoffe ich, dass diejenigen, die trotz der hohen Infektionszahlen vermeidbare Reisen ins Ausland planen, durch die unvermeidbare mindestens fünftägige Quarantäne von diesen Plänen Abstand nehmen."Betroffene Reisende seien weiterhin grundsätzlich verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt bei Einreise zu informieren, so das Ministerium. Zur Beschleunigung des Meldeverfahrens soll ein digitales Meldesystem eingeführt werden. Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten auch etwa für Durchreisende, im Grenzverkehr mit den Niederlanden, Belgien und Luxemburg für bis zu 24 Stunden oder Grenzpendler, die mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz in NRW zurückkehren.

PADERBORN

Eine 20 jährige Frau wurde mit durchgeschnittener Kehle im Auto abgelegt  


In Paderborn - Sennelager wurde am Dienstag,den 03.11.2020 gegen 23.10 Uhr die Leiche einer Frau entdeckt. Sie soll von ihrem eigenen Ehemann  (29)  getötet worden sein.Dieser rief 2x die Polizei an und sagte,dass sie zur Strasse Heilandsfrieden kommen sollten.Er habe seine Frau umgebracht.Dort war im Auto tatsächlich eine tote Frau. Der Mann wurde verhaftet.
Mittlerweile liegt das Obduktionsergebnis der ermordeten 20-Jährigen vor.Demnach ist die dreifache Mutter an mehreren Stichverletzungen, die ihr der eigene Ehemann mutmaßlich zugefügt hat, verblutet.
Der Täter stach mehrfach auf Oberkörper, Hals und Kopf seines Opfers ein, wobei ein Stich durch die Halsschlagader hauptursächlich für den Tod gewesen sein soll. Gegen den 29-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen. Er schweigt zu der Tat. Gemeinsam mit seiner Frau wohnte er in Paderborn-Elsen. Aus Sennelager wollten die beiden lediglich ihre Kinder abholen, als es zu dem verhängnisvollen Streit kam.

DÜSSELDORF :

Am Freitag,den 30.10.20 sind zwei Polizisten in Düsseldorf von einer Gruppe aus etwa 25 Jugendlichen mit Flaschen und Steinen beworfen worden. Die beiden Beamten hatten zuvor eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern schlichten wollen. Gegen 22 Uhr waren die Einsatzkräfte mit einem Streifenwagen unterwegs, als sie den Streit bemerkten. Als einer der Männer auf den anderen zuging, wollten sie Schlimmeres verhindern und griffen ein. Bei der Aufnahme der Personalien, leisteten die Männer Widerstand.

Als die Polizisten die Männer festnehmen wollen, fielen diese zu Boden. Daraufhin begann die umstehende Gruppe aus etwa 25 Jugendlichen damit, die Beamten zu bewerfen. Eine Person attackierte die Polizistin mit Pfefferspray, verfehlte sie allerdings.

Die Beamten zogen sich zurück und forderten Hilfe an. Einer der Täter versuchte sie noch an der Wegfahrt zu hindern und stellte sich vor den Streifenwagen. Danach hielt er sich am Außenspiegel fest. Das Auto wurde dabei beschädigt. Der 27-jährige Polizist musste nach den Angriffen ambulant behandelt werden und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Die 24-jährige Beamtin blieb unverletzt.

Neuer Bussgeldkatalog gilt nicht mehr !!!!

Neue und laufende Bußgeldverfahren sollen nach der Rechtslage vor dem 28. April 2020 – also der alten Straßenverkehrsordnung – behandelt werden. Einen entsprechenden Erlass gibt es nun vom Düsseldorfer Innenministerium.

Der umstrittene neue Bußgeldkatalog soll auch in Nordrhein-Westfalen vorerst nicht mehr angewendet werden. Das Düsseldorfer Innenministerium hat einen entsprechenden Erlass an die Bußgeldstellen und Polizeibehörden gesandt. Das Ministerium betonte aber, dass es selbst den Bußgeldkatalog nicht zurück nimmt - sondern die Behörden in dem Erlass nur über die neue Linie des Bundesverkehrsministeriums informiert.

Neue und laufende Bußgeldverfahren sollen nach der Rechtslage vor dem 28. April 2020 – also der alten Straßenverkehrsordnung – behandelt werden. Zum Umgang mit bereits bestandskräftigen Bescheiden werde sich das Bundesverkehrsministerium nach Abstimmung mit dem Bundesinnenministerium äußern.

Der Hintergrund der komplizierten Anweisung an die Behörden: Die Straßenverkehrsordnung ist Sache des Bundes. Der wiederum hatte die Länder aufgefordert, ab sofort den alten Bußgeldkatalog wieder anzuwenden. Eine einheitliche Linie fand man dabei nicht, wodurch am Freitag außer NRW auch andere einzelne Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Sachsen bekanntgaben, zum alten Bußgeldkatalog zurückzukehren. 05.07.2020