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          BERGISCHES    LAND  /  NRW          

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                                  Meldungen der letzten 2 Monate aus :                         

WUPPERTAL / SOLINGEN / WERMELSKIRCHEN /

RADEVORMWALD / RHEINISCH - BERGISCHER KREIS

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WUPPERTAL

Am 31.1.23  meldete sich der Residenzleiter eines Alten- und Pflegeheims aus Wuppertal-Barmen bei der Polizei und teilte mit, dass er durch einen Mitarbeiter auf Straftaten eines 26 Jahre alten anderen Pflegers aufmerksam gemacht worden sei. Dieser soll sich dem Mitarbeiter gegenüber damit gebrüstet haben, eine 60 Jahre alte Patientin am Nachmittag mit verschiedenen Medikamenten sediert zu haben, um diese anschließend ausrauben zu können. In der Einrichtung sei bereits festgestellt worden, dass die angeblich mit den Medikamenten vergiftete Patientin mit ihrem Rollator gestürzt sei und diese anscheinend unter dem Einfluss von Medikamenten stehe. Die Polizei nahm daraufhin nach einer kurzen Befragung von Zeugen den Beschuldigten vorläufig fest. Eine eingehende ärztliche Untersuchung der auf den ersten Blick unverletzten Geschädigten wurde veranlasst und die Spurenlage in deren Zimmer gesichert. Nach bisherigem Ermittlungsstand soll der Beschuldigte sich gegenüber seinem Arbeitskollegen nicht nur mit dem aktuellen Fall gebrüstet,sondern auch behauptet haben, bereits in der Vergangenheit gleichartige Taten begangen zu haben.Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte am nächstem Tag dem Haftrichter vorgeführt, bei dem die Anordnung der Untersuchungshaft beantragt worden ist. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an. Dem Beschuldigten droht für den Fall einer
Verurteilung wegen versuchten schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung eine empfindliche Freiheitsstrafe.

ODENTHAL

Beleidigung im Vorbeifahren hat weitreichende Konsequenzen


Am Montag,den 23.01.23 waren gegen 16.15 Uhr zwei Polizisten der Polizeiwache Overath gerade dabei, aus ihrem Streifenwagen auszusteigen, als ein Mercedes die Hoffnungsthaler Straße passierte. Der Fahrer schrie im Vorbeifahren die beiden Polizisten durch sein geöffnetes Fenster an und beleidigte sie. Zudem zeigte er den Polizisten seinen gestreckten Mittelfinger.Die Polizisten stiegen umgehend wieder in den Streifenwagen ein und folgten dem Mann. Auf der Bergischen Landstraße konnten sie den Mercedes einholen und stoppen.Im Rahmen der Kontrolle zeigte sich der 51-jährige Rösrather weiterhin aggressiv und machte auf die Beamten zudem den Eindruck, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen.
Ein Drogenvortest ergab ein positives Ergebnis auf THC, obwohl der Mann angab, bereits längere Zeit keine Drogen mehr konsumiert zu haben.
Zwecks Blutprobenentnahme wurde der Fahrer zur Polizeiwache gebracht, wo ihn bereits eine verständigte Ärztin erwartete. Auch auf der Wache gab der Mann noch keine Ruhe und bedrohte einen Beamten verbal.
Neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der Fahrt unter Drogeneinfluss erwartet den Mann ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung.

Abschleppdienst setzt PKW in Brand

Am Donnerstag,den 19.01.23 kam es gegen 16.55 Uhr im Odenthal auf winterglatter Fahrbahn zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw.
Eine 43-jährige Odenthalerin hatte mit ihrem Opel die Scheurener Straße in Richtung Odenthal befahren, als sie bei winterlichen Straßenverhältnissen auf den rechten unbefestigten Straßenteil geriet. Daraufhin verlor sie die Kontrolle über ihren Pkw und rutschte nach links über die Fahrbahn in den Gegenverkehr. Dort stieß ihr Pkw nahezu frontal mit dem entgegenkommenden Seat einer 34-jährigen Odenthalerin zusammen. Durch den Zusammenprall wurden die beiden Fahrerinnen schwer und zwei 11-jährige Kinder, die sich mit in dem Opel befanden, leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.Der Sachschaden an den verunfallten Pkw beläuft sich schätzungsweise auf einen mittleren fünfstelligen Wert. Beide Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Beim Abschleppvorgang geriet der Seat vermutlich aufgrund auslaufender Betriebsstoffe in Brand, nachdem ein Mitarbeiter des Abschleppunternehmens das Fahrzeug gestartet hatte. Der Brand musste durch die Feuerwehr gelöscht werden.Die Polizei nahm eine Verkehrsunfallanzeige auf. Während der Unfallaufnahme musste die Scheurener Straße zeitweise komplett gesperrt werden.

WUPPERTAL

2 Polizeiwagen bei Verfolgungsjagd geschrottet

Am Mittwoch,den 11.01.2023,kam es von circa 22:40 bis ca. 23:15 Uhr in den Stadtgebieten Wuppertal und Wetter und auf der
Bundesautobahn zu einer Verfolgungsfahrt mit einem Audi.
Zwei 26-jährige Polizeibeamte führten an der Opphofer Straße in
Wuppertal-Elberfeld eine gezielte Verkehrsüberwachung durch und beabsichtigten ein Fahrzeug zu kontrollieren. Die, durch die
Polizeibeamten eingeschalteten, Anhaltesignale bezog ein bis dahin unbeteiligter Audi-Fahrer (24) auf sich und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Ostersbaum. Nach mehreren Verkehrsverstößen fuhr der Tatverdächtige weiter mit überhöhter Geschwindigkeit über die Lothringer Straße auf die Opphofer Straße,um auf die A 46 zu gelangen. Während der Verfolgungsfahrt verunfallte der Mercedes-Vito Streifenwagen auf der Opphofer Straße und prallte gegen einen Laternenmast. Die beiden Beamten blieben unverletzt. Der Streifenwagen war nicht mehr fahrbereit.Der Audi A4-Avant bog in der Folge auf die A 46 in Fahrtrichtung Kreuz Wuppertal-Nord ab. Zur Unterstützung wurde im Rahmen der Fahndung ein Polizeihubschrauber eingesetzt.Zeitnah konnte die Verfolgung in der Stadt Wetter (Ennepe-Ruhr-Kreis)wieder aufgenommen werden. Zwei Streifenwagen verfolgten den Tatverdächtigen auf der Schwelmer Straße in Richtung Sprockhövel. Im Kreisverkehr Schwelmer Straße/Vordere Heide versuchte eine Streifenwagenbesatzung den Audi anzuhalten. Der Tatverdächtige rammte den Ford Streifenwagen daraufhin, um weiter zu flüchten. Durch den Zusammenstoß wurden eine 26-jährige Polizeibeamtin und ein 30-jähriger Polizeibeamter, die sich im Streifenwagen befanden, leicht verletzt.Die Flucht führte weiter über die BAB 1 in Richtung Köln. Mutmaßlich bei dem Versuch sein Fahrzeug im Autobahnkreuz Wuppertal-Nord zu wenden, kam es zum Zusammenstoß mit dem Scania-Lkw eines 46-Jährigen.Der stark verunfallte Audi kam danach im Grünstreifen zum Stillstand.Der Tatverdächtige wurde durch die Polizei vorläufig festgenommen. Da bei ihm der Verdacht bestand das Fahrzeug unter berauschenden Mittelngeführt zu haben, wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Die 18-jährige Beifahrerin erlitt eine leichte Verletzung. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Die Beamten stellten den nicht mehr fahrbereiten Audi sicher. Es entstand ein Sachschaden von circa 100.000 Euro.

SOLINGEN

Angriff auf die Feuerwehr


In der Silvesternacht vom 31.12.2022 auf den 01.01.2023 kam es um 00.10 Uhr auf der Hasselstraße in Solingen zu einem Angriff auf eine Feuerwehrfrau.

Die Feuerwehr der Stadt Solingen fuhr für Löscharbeiten eines Containerbrandes in die Hasselstraße. Dort wurden die eingesetzten Kräfte von unbekannten Personen mit Feuerwerk angegriffen. Eine 25-Jährige Feuerwehrfrau wurde von einer Rakete getroffen, blieb jedoch unverletzt.Die Polzei sucht Zeugen.

BERGISCH GLADBACH

Unfall ohne Versicherung !!!


Am Dienstag,den 27.12.22 kam es gegen 13.10 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 289 / Braunsberg im Stadtteil Herkenrath. Zwei Personen wurden nach einem Frontalzusammenstoß von zwei Fahrzeugen leicht verletzt. Zudem entstand ein hoher Sachschaden.
Ein 24-Jähriger aus Pulheim befuhr mit seinem Transporter der Marke VW die Straße Braunsberg aus Richtung Straßen kommend. Ihm entgegen kam ein 49-jähriger Kürtener mit einem Geländewagen der Marke VW. In Höhe der Einmündung Siefer Hof geriet der Fahrer des Transporters, vermutlich aufgrund einer großflächigen Ölspur, in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem entgegenkommenden Kürtener.
Bei Eintreffen der Polizei waren bereits Rettungsdienst, Notarzt und die Feuerwehr vor Ort. Glücklicherweise wurden beide Unfallbeteiligten bei dem Zusammenstoß nur leicht verletzt. Beide Fahrer wurden zur weiteren Untersuchung von zwei Rettungswagen in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.
Im Verlauf der Unfallaufnahme fiel im Rahmen einer allgemeinen polizeilichen Abfrage auf, dass der Transporter des Pulheimers über keinen Versicherungsschutz verfügt. Auf den Fahrer kommt daher ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu. Die Kennzeichen wurden noch vor Ort entsiegelt.Die Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Reinigungsarbeiten für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird aktuell auf über 60.000 Euro geschätzt.

BURSCHEID :

Handy verrät Trunkenheitsfahrer


Am Montag,den 19.12.22 fiel Polizeibeamten gegen 23.15 Uhr ein Dacia-Fahrer auf, der während seiner Fahrt auf der B51 aus Burscheid Sträßchen kommend ein Mobiltelefon in der Hand hielt und telefonierte.
Um eine Verkehrskontrolle durchzuführen, hielten die Polizeibeamten den 36-jährigen Fahrer aus Burscheid kurze Zeit später in der Straße Dünweg an. Während der Kontrolle stellten die Beamten zusätzlich deutliche Auffälligkeiten fest, die auf einen Alkoholkonsum hinwiesen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab daraufhin einen Wert von rund 1,4 Promille.Der Beschuldigte wurde zwecks Blutprobenentnahme in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und die Weiterfahrt bis auf Weiteres untersagt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.Das Telefonieren am Steuer interessierte jetzt keinen mehr.

                          NRW                                   

Kierspe / Odenthal


        Nach Bankautomatensprengung wurde die Polizei               

                   mit einem Laserpointer geblendet                               


Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hagen und der Kreispolizeibehörden Märkischer Kreis und Rheinisch-Bergischer-Kreis


Drei Männer stehen im Verdacht, am 31.1.23 einen Geldautomaten in Kierspe gesprengt zu haben. Kurz vor 2 Uhr hörten Anwohner mehrere Explosionen im Bereich eines Automaten an der Friedrich-Ebert-Straße und wählten den Notruf. Den Tatverdächtigen gelang zunächst die Flucht vom Ort des Geschehens. Sie hinterließen einen massiven Gebäudeschaden. Durch umherfliegende Teile wurde die Fassade eines gegenüberliegenden Gebäudes beschädigt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Das Fahrzeug konnte im Märkischen Kreisgebiet zuletzt im Raum Halver gesehen, jedoch nicht gestoppt werden.
Einsatzkräfte der Polizei sichteten den flüchtigen Audi gegen 2.25 Uhr in Raum Wermelskirchen. Die anschließende Verfolgung führte über Burscheid nach Odenthal. Auf ihrer Flucht blendeten die Insassen das verfolgende Polizeifahrzeug mit einem Laserpointer. Im Stadtgebiet Odenthal gelang es den Einsatzkräften den Audi in einer Sackgasse zu stoppen. Die drei Insassen flüchteten weiter zu Fuß in ein Waldstück. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft. Alle drei mutmaßlichen Täter konnten kurz darauf festgenommen werden. Polizeibeamte setzen Pfefferspray ein. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei Männer aus den Niederlanden im Alter von 23 bis 24 Jahren. Im Fahrzeug fanden Polizeibeamte umfangreiches Spuren- und Beweismaterial, das nun ausgewertet wird. Der Audi wurde sichergestellt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Eventuelle Zusammenhänge zu anderen Taten werden geprüft.

DUISBURG
Durch eine Explosion an einer Gasleitung sind auf einer Baustelle in Duisburg vier Menschen verletzt worden, mindestens einer von ihnen schwer.Das Unglück habe sich direkt neben einer Tankstelle ereignet, die aber nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde, sagte ein Feuerwehrsprecher am Dienstag,den 20. Dezember 22. Auch ein mit Gasflaschen beladener Gefahrguttransporter geriet in Brand. Er konnte aber schnell gelöscht werden.Knapp 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften gegen eine anfangs haushohe Stichflamme, die aus der unterirdischen Gasleitung kam. Die Polizei warnte vor einer großen Rauchwolke über dem westlichen Duisburger Stadtteil Mündelheim, die in Richtung Krefeld ziehe.
Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten. Die Ursache für die Detonation sei unklar, sagte eine Polizeisprecherin. Die vierspurig ausgebaute B288, die Duisburg und Krefeld verbindet, wurde voll gesperrt. In den umliegenden Straßen gab es zeitweise keinen Strom.

LÜDENSCHEID :

Die A45 ist jetzt ist für 5 Jahre gesperrt  !!!


Die Autobahnbrücke Rahmede auf der A45 ist nicht zu reparieren. Die Brücke zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord wird nie wieder von Pkw befahren werden können.Das sagte Elfriede Sauerwein-Brasiek von der Autobahn Westfalen in einer Pressekonferenz am Freitag. Zu dem Schluss sei eine Expertenrunde der Autobahn GmbH gekommen. Eine Sanierung der Brücke nur für Pkw würde demnach etwa drei Jahre dauern.Man hofft,dass die neue Brücke in fünf Jahren steht.Selbst bei dieser Variante sei unsicher gewesen, ob die Brücke der Last standhalten würde. Deswegen gab es die Entscheidung für einen Neubau. Außer den bereits bekannten Beulen an den Hauptträgern seien auch Risse in den Längsträgern und erhebliche Korrosionsschäden festgestellt worden. Hauptziel ist es wieder Lkws auf die Brücke zu bekommen.
"Deswegen war die Entscheidung richtig, die Brücke im Dezember zu sperren, so schwerwiegend das für die Menschen in der Region, für Spediteure und Pendler ist", sagte Elfriede Sauerwein-Braksiek. Nun gehe es darum, die Brücke möglichst schnell abzureißen und neu zu bauen.
Der Verkehr wird ab Lüdenscheid Nord abgeleitet.

Stand : 08.01.2022