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          BERGISCHES    LAND  /  NRW          

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                                  Meldungen der letzten 2 Monate aus :                         

WUPPERTAL / SOLINGEN / WERMELSKIRCHEN / BURSCHEID /

RADEVORMWALD / BERGISCH GLADBACH

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WUPPERTAL

Schlägerei unter Eisverkäufern

Am Samstag den 18.9.21 kam es am frühen Nachmittag gegen 14.45 Uhr in Wuppertal in der Hubertusallee zu einer Schlägerei unter Beteiligung mehrerer Personen.
Die Betreiber zweier Eisverkaufsfahrzeuge und mehrere jeweils zu den Kontrahenten gehörende männlichen Personen gerieten in eine Auseinandersetzung, bei der auch eine Eisenstange sowie eine Eisenkette zum Einsatz kamen. Alle Beteiligten (22, 27, 53, 54, 58) erlitten dabei Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.
Ein unbekannter Beteiligter ist flüchtig.
Um die Hintergründe zu klären hat die Kriminalpolizei die
Ermittlungen aufgenommen.

         Polizei machte laute Auto - Poser fertig

In der Nacht von Freitag auf Samstag den 14.08.2021 kontrollierte die Polizei im Rahmen eines Sondereinsatzes Raser und Poser in Wuppertal. Unterstützung erhielten die Polizisten von zwei Mitarbeitern der Wuppertaler Straßenverkehrsbehörde. Der Schwerpunkt der Aktion lag in der Elberfelder Innenstadt und den dort bekannten Treffpunkten.
Bei Geschwindigkeitskontrollen auf der Uellendahler Straße, Bundesallee, Neumarktstraße und Friedrich-Ebert-Straße wurden 72 Fahrzeugführer gemessen, weil sie zu schnell unterwegs waren. In drei Fällen drohen Fahrverbote (85 bzw. 86 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h).
Der Fahrer eines Audis fiel den Beamten besonders negativ auf. Nicht nur, dass er ein Zivilfahrzeug der Polizei auf der Friedrich-Ebert-Straße bedrängte, indem er viel zu dicht auffuhr und trotz Gegenverkehrs zum Überholen ansetzte, geriet er doch auch bei einem unmittelbar folgenden Überholmanöver in eine Radarkontrolle. Statt der erlaubten 50 km/h hatte der Fahrer über 90 km/h auf dem Tacho. Den Führerschein des 30-jährigen Fahrers stellten die Polizisten direkt sicher.
Auch zahlreiche technische Veränderungen und Mängel stellten die Beamten bei den Kontrollen an den Fahrzeugen fest. Einen 3'er BMW legten die Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde noch in der Nacht still, weil er erhebliche Mängel aufwies. Insgesamt wurden 15 technische Verstöße geahndet. In sechs Fällen waren Ordnungswidrigkeitenanzeigen fällig, davon alleine fünf wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis.
Fünf Autofahrer wurden zur Kasse gebeten, weil sie zu viel Lärm machten. Ein VW Golf aus Remscheid fiel nicht nur wegen zahlreicher technischer Veränderungen auf, sondern auch, weil seine Auspuffanlage viel zu laut war. Der Pkw wurde sichergestellt.
Weitere Kontrollen des Verkehrsdienstes werden in den nächsten Wochen folgen.

 

Am vergangenen Wochenende  legte der Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Wuppertal mit Unterstützung von vier Mitarbeitern der Wuppertaler Straßenverkehrsbehörde und Beamten der Polizeiinspektion Solingen wieder den Fokus auf Raser und Poser. Neben der Elberfelder Innenstadt nahm man diesmal auch Schwerpunkte in Remscheid unter die Lupe.

In der Remscheider Innenstadt fiel einer Zivilstreife ein 20-jähriger Golf-Fahrer auf, weil er sein Fahrzeug unverhältnismäßig stark beschleunigte und von diesem übermäßiger Lärm ausging. Bei einer anschließenden Kontrolle wurden diverse technische Veränderungen u.a. an der Ansaug- und Abgasanlage festgestellt, die nicht im Fahrzeugschein eingetragen waren.
Den 20-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis. Die zuständige Straßenverkehrsbehörde wurde eingeschaltet.
Insgesamt stellten Polizei und die Straßenverkehrsbehörde Wuppertal bei dem Schwerpunkteinnsatz rund 160 Verstöße fest. Allein in 36 Fällen war entweder die Betriebserlaubnis erloschen oder es lagen technische Mängel vor. 69 Fahrzeugführer waren zu schnell unterwegs, 12 davon müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Zwei Autofahrer wurden erwischt, weil sie unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnahmen. Zwei Autos legten die Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde still, weil sie keinen Versicherungsschutz hatten.
Weitere Kontrollen des Verkehrsdienstes werden in den nächsten Wochen folgen.12.09.21

HOCHWASSER

Dazu steht die Polizei in enger Verbindung mit den kommunalen Krisenstäben.

Am 14.7.21 gingen deutlich über Tausend Notrufe bei der Polizei ein, die zu mehreren Hundert Einsätzen führten.

Am Rutenbecker Weg in Wuppertal musste einem älteren Ehepaar aus ihrem Fahrzeug geholfen werden, das von den Wassermassen eingeschlossen worden war.

In der Nacht unterstützte die Technische Einsatzeinheit der Bereitschaftspolizei mit Booten bei der Evakuierung von Anwohnern der über die Ufer getretenen Gewässer in Solingen-Unterburg. Dort musste zahlreichen Schaulustigen Platzverweise erteilt werden.

In allen drei Städten mussten ausgespülte Kanaldeckel wieder eingesetzt werden.

Um eine Übersicht über die besonders betroffenen Bereiche zu erhalten, setzte die Polizei einen Hubschrauber ein.

Auch wenn der Regen nachgelassen und zum Teil aufgehört hat, ist die Gefahr, die von den Wassermassen ausgeht, noch nicht vorüber. Deshalb rät die Polizei:

   - Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause ! 
   - Sehen Sie von unnötigen Fahrten ab ! 
   - Die Straßensperrungen haben nach wie vor Bestand ! 
   - Akzeptieren Sie die Absperrungen, umfahren Sie diese nicht und 
     schieben Sie diese keinesfalls beiseite ! Durch den Starkregen 
     wurden einige Straßen unterspült, es besteht die Gefahr von 
     Erdrutschen und bei überschwemmten Straßen sind die Wassertiefen
     nicht immer einzuschätzen. Hinter den Absperrungen begeben Sie 
     ich in Lebensgefahr ! 
   - Informieren Sie sich über die Medien oder offiziellen Seiten
     der Kommunen über die Lage ! 

 

Brandstifter ist ausser Gefecht

Nach einer Vielzahl von Bränden in Wuppertal-Ronsdorf führte
die Polizei Wuppertal verstärkt nächtliche Streifen durch. Hierbei
konnte am 25.06.21 gegen 1.10 Uhr ein Mann entdeckt werden, 
der sich ständig sichernd umsah und sich einer Altpapiertonne
näherte, die in der Kurfürstenstraße abgestellt ist. Als von dort 
aus Brandgeruch und Rauch aufstieg erfolgte der polizeiliche
Zugriff. Der 20 Jahre alte Wuppertaler hielt hierbei noch ein
Feuerzeug in der Hand. In der Nähe des Einsatzortes konnte
durch Anwohner und weitere Polizeibeamte fast zeitgleich eine
weitere brennende Altpapiertonne aufgefunden werden, 
die unmittelbar an einer Hauswand stand und das Gebäude an 
sich in Brand zu setzen drohte. Die alarmierte Feuerwehr löschte beide 
Brände.Bei der Auswertung des Mobiltelefons des
Beschuldigten konnten Bildmaterial und andere Dateien 
aufgefunden werden, die auf weitere Brandlegungen durch den 
Beschuldigten hindeuten. So ist er inzwischen ebenfalls
dringend tatverdächtig, in den frühen Morgenstunden des 
13.04.21 im Bereich einer Tankstelle in der Staubenthaler Straße 
in Wuppertal eine Papiertonne angezündet zu haben, wodurch
insgesamt drei in der Nähe abgestellte PKW in Brand gerieten.
Weiterhin dürfte er in der Nacht vom 19. auf den 20.05.21 eine 
im Talsperrenwald Wuppertal-Ronsdorf gelegene Holzhütte in
Brand gesetzt haben, die nahezu vollständig abbrannte. 
Die durch die Polizei informierte Staatsanwaltschaft Wuppertal 
beantragte daraufhin einen Haftbefehl bei dem zuständigen 
Amtsgericht. Der Ermittlungsrichter ordnete daraufhin die 
Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an.
Die umfangreichen Ermittlungen,auch zu weiteren
Brandlegungen in Wuppertal in den vergangenen Monaten 
dauern an. 

SOLINGEN

Einbrecher entschuldigt sich für den Lärm

Am 01.07.2021, kam es um 00.15 Uhr, zu einem Einbruch in ein
Mehrfamilienhaus in der Solinger Schützenstrasse.
Ein Einbrecher drang in den Keller des Hauses ein und brach einen Kellerverschlag auf. Er  wurde aufgrund der Geräusche von Bewohnern bemerkt, die sich in der Folge in den Keller begaben. Daraufhin flüchtete der Täter aus dem Haus in Richtung Krahenhöhe.
Eingesetzte Polizeibeamte konnten aufgrund der Personenbeschreibung der Zeugen im Nahbereich den mutmaßlichen Täter (33) vorläufig festnehmen.Die Polizei fuhr mit dem Täter zwecks Gegenüberstellung vor dem Zeugen wieder zum Tatort.Dort behauptete er vor dem Zeugen,daß er von Beruf Einbrecher wäre und nur nachts arbeitet.Falls Jemand von seinen unangenehmen Geräuschen geweckt worden sei,möchte er sich dafür entschuldigen.

WERMELSKIRCHEN :

100 Zigarettenschachteln gratis ???
Am Mittwoch,den 11.08.2021 hielt sich gegen 15 Uhr zumindest ein Mann in der Filiale eines Lebensmitteldiscounters in der Thomas-Mann-Straße auf. Eine Zeugin bemerkte, dass er im Bereich einer nicht besetzten Kasse viele Zigarettenschachteln aus dem Regal in einen Verkaufskorb legte und danach in eine Tragetasche packte.Wie sich später herausstellte waren es über 100 Packungen im Wert von knapp 900 Euro. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktes, sowie Kunden gelang es, die Flucht des 28-jährigen Täters zu verhindern, so dass er den eingesetzten Polizeibeamten übergeben werden konnte. Zeugenaussagen lassen aktuell den Schluss zu, dass zwei weitere Personen an dem Geschehen beteiligt sein könnten. Einer lenkte eine Mitarbeiterin des Marktes ab, der andere stand möglicherweise Schmiere. Diese beiden Tatverdächtigen konnten bisher nicht ermittelt werden. Der 28-jährige, der in Deutschland ohne festen Wohnsitz ist, wurde festgenommen.

Motorrad durfte weiterschmusen

Am Dienstagnachmittag des 20.07.21 verlor ein 30-jähriger Krad-Fahrer auf der L 101 zwischen Limmringhausen und Luchtenberg bei einem Ausweichmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Mann prallte gegen einen Baum und wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht.Sein Krad  wurde nur leichtverletzt und durfte noch ein wenig am Boden liegenbleiben und mit dem Baum weiterschmusen.
Auslöser für den schweren Unfall soll ein dunkelgraues Auto gewesen sein, welches die Leitlinie in der Rechtskurve vor der Ortschaft Luchtenberg überschnitt und den Krad-Fahrer dadurch abdrängte. Die Polizei sucht nun dringend nach Unfallzeugen, die nähere Angaben zum flüchtigen Unfallfahrer und/oder Fahrzeug machen können.

FOTO POLIZEI BERGISCH GLADBACH

Ist der Führerschein ganz oder halb weg ???

Kürten :

Am 24.08.21 ist es gegen 10.30 Uhr zu einem Streit zwischen zwei Autofahrern gekommen. Sie fuhren hintereinander auf der L 310 von Odenthal-Landwehr in Richtung Kürten-Bechen.
Aufgrund eines Überholvorganges eines Landrover war der Überholte derart erzürnt, dass er seinen Pkw in Höhe eines Fußgängerüberweges mitten im Kreisverkehr Kölner Straße in Bechen stoppte, die Warnblinkanlage einschaltete und sich zur Fahrertür des vor ihm wartenden Landrover begab.
Der 55-jährige Kürtener schlug nach Zeugenangaben mehrfach auf die Scheibe der Fahrertür ein und stellte sich vor das Fahrzeug, um den Fahrer an der Weiterfahrt zu hindern. Der Fahrer des Landrover fuhr daraufhin zügig an, wobei der Kürtener über die linke Seite der Motorhaube und den Kotflügel stürzte. Er hielt sich kurzzeitig am linken Außenspiegel fest und wurde mitgerissen, bevor er letztlich einen Teil des Außenspiegels abriss und auf den Asphalt prallte.
Nach dem Sturz lag der Mann zunächst bewusstlos auf der Fahrbahn. Passanten riefen über Notruf die Polizei und den Rettungsdienst. Der Fahrer des Landrover entfernte sich zunächst von der Örtlichkeit, kam jedoch wenig später zurück.
Gegenüber der Polizei gab der 51-jährige Wermelskirchener in einer ersten Vernehmung vor Ort an, dass ihm der Pkw nach einem Überholmanöver teilweise sehr dicht aufgefahren wäre. Im Kreisverkehr sei der Fahrer dann an seine Fahrertür gekommen und hätte wie wild darauf eingeschlagen. Aus Angst vor der aggressiven Art und einer körperlichen Überlegenheit sei er dann weggefahren. Den Sturz des Mannes wollte er nicht gesehen haben.
Der Verletzte wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des Wermelskircheners beschlagnahmt. Er wird sich nun in einem Strafverfahren verantworten müssen.

LEICHLINGEN
In der Nacht auf Mittwoch,den 01.09.21 kam es gegen 04.40 Uhr zu einer Geldautomatensprengung in einer Bankfiliale in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Bei der Sprengung sind massive Schäden an dem Wohn- und Geschäftshaus entstanden, sodass das Objekt vollständig evakuiert werden musste. Auch Nachbarn mussten aufgrund der Einsturzgefahr evakuiert werden. Der Tatort wurde von der Polizei weiträumig gesperrt.Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand.
Zeugen meldeten in der Nacht Knallgeräusche und beobachteten verdächtige Personen im direkten Umfeld der Bank, welche nach der Tat gemeinsam in einem dunklen Auto in Fahrtrichtung A3 geflüchtet sein sollen. Ob und wieviel Beute die Täter gemacht haben, wird derzeit geprüft.Die Ermittlungen dauern an.

Täter sahen vor Nebel die Beute nicht


In der Nacht zum 07.07.21 sind gegen 2 Uhr Unbekannte in eine Shell - Tankstelle im Ortsteil Hünger eingebrochen.
Über die Zentrale eines Wachdienstes wurde die Polizei über eine Alarmauslösung an dem Objekt am Autobahnzubringer zur A 1 informiert. Sofort begaben sich mehrere Einsatzkräfte zum Tatort.
Vor Ort wurde festgestellt, dass Unbekannte eine Seitentür der Tankstelle aufgebrochen haben. Zuvor hatten sie die am Objekt angebrachten Bewegungsmelder beschädigt. In der Tankstelle haben sie dann eine weitere Tür vermutlich aufgetreten, um dann in den Verkaufsraum zu gelangen.
Augenscheinlich machten sie keine Beute, insbesondere weil die Vernebelungsanlage ausgelöst und das weitere Vorgehen erschwert hat. Eine Fahndung nach den Tätern, mit Unterstützung der Autobahnpolizei, verlief ergebnislos.
Die Videoüberwachung der Tankstelle wird noch ausgewertet. Zum Tatort wurde der Erkennungsdienst gerufen, um mögliche Spuren der Täter zu sichern.

 Da hatte wohl der Schrottplatz zu ?

In der Nacht des 14.06.21 sind insgesamt vier Pkw der Marke BMW von Autodieben aufgesucht worden. Alle vier Pkw standen auf dem Gelände eines Autohauses in Neuenhaus. Die Täter schlugen jeweils eine Scheibe ein und entwendeten aus drei Fahrzeugen die Lenkräder und an einem zusätzlich die Fahrzeugfront mit Scheinwerfern. An einem vierten Pkw schlugen sie zwar eine Scheibe ein, entwendeten jedoch nichts. Vielleicht wurden sie beim letzten Fahrzeug gestört.
Anwohner berichteten von verdächtigen Geräuschen zwischen 03.30 und 03.45 Uhr.Der Schaden beläuft sich insgesamt auf circa 15.000 Euro. Der Erkennungsdienst wurde angefordert, um mögliche Spuren der Täter zu sichern.

Foto : Polizei Bergisch Gladbach

RADEVORMWALD : Technische Kontrollen standen am vergangenen Wochenende bei Verkehrskontrollen der Polizei im Oberbergischen Kreis im Fokus. Zwei Autos, deren Abgasanlage manipuliert und die deutlich zu laut waren, stellte die Polizei zwecks einer Untersuchung durch einen Sachverständigen sicher.

Am Freitagabend des 23. Juli war die Polizei mit mehreren Streifenwagen und Krädern ausgerückt, um in den Bereichen Radevormwald und Gummersbach nach verbotenen Rennen und illegal veränderten Fahrzeugen Ausschau zu halten. Während die Polizisten hinsichtlich etwaiger Rennen erfreulicherweise keine Feststellungen hatten, lag die Anzahl der Beanstandungen im technischen Bereich mit 15 Verwarnungsgeldern und 12 Ordnungswidrigkeitenanzeigen allerdings recht hoch.
Bei einem Porsche und einem Mercedes schlugen die Dezibel-Messgeräte deutlich über das zulässige Maß hinaus aus.Beide Fahrzeuge stellte die Polizei sicher, um sie durch einen KFZ-Sachverständigen begutachten zu lassen. In dem Porsche war eine elektronisch gesteuerte Abgasklappenanlage eingebaut, für die der 37-jährige Fahrer keine Genehmigung vorweisen konnte.
Seinen Führerschein abgeben musste zudem ein 21-Jähriger, der wegen deutlich überhöhter Geschwindigkeit auffiel und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Gummersbacher war gegen 00.45 Uhr am Samstagmorgen auf der Friedrichstaler Straße mit über 100 km/h statt der erlaubten 50 unterwegs gewesen. Als ein Kradfahrer der Polizei ihm Anhaltezeichen gab, beschleunigte er sogar noch, bevor er kurze Zeit später aber in einer Bushaltestelle anhielt. Der Fahrer stand so stark unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, dass er zum Teil gestützt werden musste und apathisch wirkte. Der junge Mann musste zu einer Blutprobenentnahme ins Krankenhaus.Den Führerschein beschlagnahmte die Polizei.

BURSCHEID :

Am Montag,den 02.08.21 stoppten Beamte gegen 08.45 Uhr im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen Reisebus auf der Kölner Straße in Burscheid - Hilgen. Der 58-jährige Fahrer aus Overath kam aus Richtung Leverkusen und war zur TÜV-Prüfstelle unterwegs. Er fuhr ohne Kennzeichen und mit dem Mobiltelefon in der Hand und gab auf Nachfrage an, dass sein Chef wohlwissend, dass der Bus weder zugelassen noch versichert war, ihm angeordnet hätte, den Bus zur Prüfstelle zu bringen. Gegen den Fahrer und den Overather Busunternehmer wurden Strafanzeigen erstattet.

                          NRW                                   

Der letzte Wienerwald von NRW schliesst am 31.12.21

für immer.

In der Essener Hindenburgstrasse gibt es tätsächlich

noch einen Wienerwald.

Doch der Lizenz - Inhaber hat versichert,daß er weiterhin

die panierten Wiener - Backhändl verkaufen will.

Ganz nach Wienerwald Rezept,welches er ja gut kennt.29.8.21

Die Hells Angels wurden gestürmt


Am Donnerstagmorgen des 2.9.21 hat die Polizei mit über 800 Einsatzkräften bei einer groß angelegten Razzia gegen Rockerkriminalität mindestens 20 Gebäude in mehreren Städten an Rhein und Ruhr durchsucht. Im Fokus der Aktion stünden mehrere Verdächtige, die den Hells Angels zuzurechnen seien, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Polizei und der Staatsanwaltschaften Duisburg und Mönchengladbach. Einige stehen demnach im Verdacht, an versuchtem Mord in zwei Fällen im Jahr 2013 und an einem Mord im Jahr 2014 beteiligt gewesen zu sein.
Es gebe einen „direkten Bezug“ zu dem Fall von 2014, bestätigte ein Polizeisprecher. Dabei sei ein Mitglied der Rockerbande ermordet worden, dessen Torso 2014 im Rhein gefunden worden sei.
Zwei Monate zuvor hatten Spaziergänger den abgetrennten tätowierten Arm des Rockers im Rhein bei Duisburg entdeckt.Der Mann soll von Hells-Angels-Mitgliedern erschossen worden sein, weil sie ihn für einen V-Mann der Behörden hielten.
Kräfte der Spezialeinheiten und der Bereitschaftspolizeihundertschaft kamen unter anderem in Duisburg, Mönchengladbach, Leverkusen und Mülheim an der Ruhr zum Einsatz. Mehrere SEK-Polizisten sollen sich einer Polizeisprecherin zufolge mit einem gepanzerten Fahrzeug Zugriff zu einem mutmaßlichen Vereinsheim der Rockergruppe in Mönchengladbach verschafft haben. Außerdem war die Polizei am Morgen im Duisburger Rotlichtviertel im Einsatz.Der Hauptverdächtige hält sich nach Erkenntnissen der Ermittler im Iran auf und macht sich auf Instagram über die Fahnder lustig. Eine Polizeisprecherin bestätigte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage, dass man den 33-Jährigen im Iran vermute. Ramin Y. hat demnach auch die iranische Staatsbürgerschaft. Auch seine Social-Media-Kanäle verfolge man, so die Polizei. Es gibt einen internationalen Haftbefehl gegen den Mann.Am Freitag,einen Tag nach der Großrazzia,lud Ramin Y. auf seinem Instagram-Account mehrere Bilder und Videos hoch, in denen er sich über seine Flucht und damit indirekt über die Ermittler lustig macht.

LASER  - ATTACKE AUF FLUGZEUGE

RÖSRATH :

Nach mehreren Laser-Angriffen auf Flugzeuge am Mittwoch,den 18.08.21 kam es am Donnerstag,den19.08.21 erneut zu einer Laser-Attacke, sowohl auf einen Airbus als auch auf den im Anschluss eingesetzten Polizeihubschrauber. In dem Zusammenhang konnte die Polizei einen Tatverdächtigen aus Rösrath ermitteln.
Der erste Laser-Angriff zielte gegen 22.40 Uhr auf einen Airbus, der in Richtung Tirana, Albanien unterwegs war. Der Pilot blieb glücklicherweise unverletzt und konnte die Flugroute fortsetzen. Im Zuge der Fahndung wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt, welcher gegen 23.30 ebenfalls von einem Laser geblendet wurde. Die Piloten konnten den Ursprung der Laser-Attacke in einem Mehrfamilienhaus auf der Straße Höhenweg lokalisieren. Aufgrund der Gesamtumstände wurde noch in der Nacht ein Durchsuchungsbeschluss eingeholt. In der Wohnung des 73-jährigen Tatverdächtigen wurde kein Laserpointer gefunden.Die Ermittlungen dauern an.

ARNSBERG : Großeinsatz in einer Leuchtenfabrik: Ein Arbeiter wurde schwerstverletzt, ein weiterer schwer. Zehn weitere Menschen gelten als ebenfalls verletzt.
Arnsberg-Hüsten : In einer Leuchtenfabrik in Arnsberg-Hüsten ist es zu einem schrecklichen Arbeitsunfall gekommen. Ein Mann wurde schwerstverletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Dortmund gebracht werden.In der Fabrik an der Heinrich-Lübke-Straße zerbarst am Samstag,den 14.8.21 gegen 8.34 Uhr eine Sägemaschine. Neben dem Schwerstverletzten wurde ein weiterer Mitarbeiter schwer verletzt. Hinzu kommen zehn weitere Verletzte: Sie erlitten Schockzustände, sagte ein Sprecher der Polizei des HSK.
Das Amt für Arbeitsschutz aus Arnsberg ist informiert, die Kripo war ebenfalls vor Ort. Insgesamt waren 45 Menschen im Einsatz.
Derzeit ist unklar, wie es zum Unfall kommen konnte.

         FLUTHELFER UNERWÜNSCHT ?

Eigentlich will das Technische Hilfswerk in den Hochwasser-Gebieten von NRW nur helfen. Doch genau das stößt jetzt in manchen betroffenen Gebieten offenbar auf wenig Gegenliebe. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, werden die Helfer in einigen Orten äußerst unfreundlich empfangen.THW-Vize-Präsidentin Sabine Lackner spricht gegenüber RTL von Beleidigungen gegenüber THW-Einsatzkräften. Mancherorts seien Helfer sogar mit Müll beschmissen worden. Hinter den Angriffen seien laut Lackner vor allem Querdenker oder Menschen aus der Prepper-Szene, die sich als Betroffene der Flutkatastrophe ausgeben, sowie einige frustrierte Flutopfer.
An manchen Stellen seien THW-Helfer sogar bei der Arbeit gefilmt worden. Allerdings nicht von Pressevertretern, sondern von betroffenen Menschen. Unklar ist, was der Zweck der Aufnahmen ist. 24.07.21

Schwerer Unfall im Freizeitpark

Nach einem Unfall im Fort Fun im Sauerland ist eine 10-Jährige schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber ausgeflogen worden. Jugendliche hatte sich einen Spaß erlaubt.
Bestwig/Sauerland – Auf der Sommerrodelbahn im Fort Fun ist es am Donnerstag,den 8. Juli 21 zu einem schweren Unfall gekommen. Zwei Kinder wurden teilweise schwer verletzt, weil sich mehrere bislang unbekannter Jugendliche einen Spaß erlaubt und ihre Schlitten mitten auf der Rodelbahn gestoppt hatten.
Sie sollen gegen 13 Uhr die Sommerrodelbahn mit ihren Schlitten blockiert haben. Dass die von ihnen provozierten Auffahrunfälle solch verheerende Folgen haben würden, damit hatten die Jugendlichen offenbar nicht gerechnet. Mehrere Personen, darunter die zwei teils schwerverletzten Kinder (10 und 7) fuhren daraufhin auf den hintersten, stehenden Schlitten auf. Nun wird gegen die Jugendlichen wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.Beide verletzten Kinder stammen aus NRW: Der siebenjährige Junge aus Werl, das zehnjährige Mädchen aus Nettersheim. Sie wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Der Junge war als erster auf die stehenden Schlitten aufgefahren. Anschließend raste das Mädchen in den Stau auf der Sommerrodelbahn. Ihr fuhr wiederum eine weitere Frau auf.
Alle Verunglückten fuhren noch selbstständig mit ihren Schlitten ins Ziel. Dort stellten die alarmierten Rettungskräfte fest, dass besonders das zehnjährige Mädchen schwere Verletzungen davongetragen hatte. Sie soll an der Wirbelsäule verletzt worden sein. Auch der Siebenjährige kam verletzt in ein Krankenhaus.

Die Corona - Verordnung

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die landesweit geltende Coronaschutzverordnung neu aufgelegt.
Sie enthält Lockerungen bestehender Restriktionen bei stabilen 7-Tages-Inzidenzen in Kreisen und kreisfreien Städten von unter 100 (Wegfall der Bundesnotbremse), 50 und 35. Flankierende allgemeine Schutzmaßnahmen wie Abstandsregelungen, Maskenpflicht und Coronanegativtestung gelten grundsätzlich weiter.


Folgende 3 Stufen sieht die Coronaschutzverordnung ab 28. Mai vor:
Stufe 3   Inzidenz 100-50,1

Stufe : 2 Inzidenz 50-35

Stufe 1   Inzidenz ≤ 35


Gastronomie    
3 ) Öffnung Außengastronomie mit Test und Platzpflicht
Wegfall Umkreis-Verzehrverbot

2) Außengastronomie ohne Test
Öffnung von Innengastronomie mit Test und Platzpflicht
Öffnung von Kantinen (für Betriebsangehörige ohne Test)

1) Wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 35: auch Innengastronomie ohne Test


 Freizeit
3)Öffnung kleinerer Außen-Einrichtungen: Minigolf, Kletterpark, Hochseilgarten mit Test,Freibäder für Sportbetrieb mit Test
Ausflugsfahrten mit Schiffen usw. mit den Außenbereichen und Test

2)Öffnung aller Bäder, Saunen usw. und Indoorspielplätze mit Test und Personenbegrenzung,wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 50: Freizeitparks und Spielbanken mit Test und Personenbegrenzung,wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 50: Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen mit Test,
1)Freibäder ohne Test,Bordelle usw. mit Test,Clubs und Diskotheken mit Außenbereichen bis zu 100 Personen mit Test,ab 01.09.: wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 35 :
Clubs und Diskotheken auch Innenbereich und ohne Personenbegrenzung mit Test und genehmigtem Konzept

Einzelhandel
3) Wegfall click & meet, ohne Test, Reduzierung der Kundenbegrenzung auf 1 Person pro 20 qm    
2)Reduzierung der Kundenbegrenzung auf eine Person pro 10 qm    
3)Wegfall Sonderregel für über 800 qm große Geschäfte

Kirmes
1) ab 01.09.21: Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfeste usw. bis zu 1.000 Besucher mit genehmigtem Konzept, wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 35: ohne Besucherbegrenzung.